Studie - G8 und die Auswirkungen auf das Studierendenmarketing


Fragestellung

Welche Auswirkungen ergeben sich durch die G8-Reform für das Studierendenmarketing von Hochschulen an deutschen Gymnasien?

Zielsetzung

Das Projekt hat das Ziel, ein deutliches Bild von den Auswirkungen der G8-Reform für das  Studierendenmarketing deutscher und ausländischer Hochschulen aufzuzeigen. Die Ergebnisse lassen wiederum Rückschlüsse darauf zu, wie Hochschulen mit freien Studienplatzkapazitäten – z.B. bei den MINT Fächern – in den nächsten Jahren durch Marketingaktivitäten von den doppelten Abiturjahrgängen profitieren können. Zudem gibt die Analyse Einblicke in den aktuellen Studien-und Berufsberatungsprozess an deutschen Gymnasien.

Projekt Hintergrund

Bis 2016 werden in elf Bundesländern viele Zehntausende Schüler der so genannten "Generation G8" ihr Abiturzeugnis in den Händen halten. Sie verlassen das Gymnasium nach nur acht Jahren gemeinsam mit denjenigen Schülern, die zum letzten konventionellen Abiturjahrgang – der "Generation G9" –  gehören und noch neun Jahre das Gymnasium besucht haben. Durch diese doppelten Abiturjahrgänge intensiviert sich die Konkurrenz um Studien- und Ausbildungsplätze. Nach Prognosen des CHE (Centrum für Hochschulentwicklung) und anderer Institutionen werden durch das veränderte System Tausende Abiturienten keinen Studienplatz finden. 

Alternative: Studium in Bundesländern, die von G8 nicht betroffen sind
Viele Hochschulen, insbesondere in den neuen Bundesländern, können bereits heute ihre freien Studienplätze nicht adäquat besetzten. Sie haben die Chance zu profitieren, wenn in den nächsten Jahren, vor allem in den großen Flächenländern der alten Bundesländer, die Umstellung von G9 auf G8 erfolgt.    


Alternative
: Studium im Ausland
Das Studium im Ausland ist in den letzten Jahren bei deutschen Abiturienten immer beliebter geworden. Gleichzeitig ist es für viele ausländische Hochschulen sehr attraktiv, Studenten aus der Bundesrepublik anzuwerben. Durch die doppelten Abiturjahrgänge bieten sich ausländischen Hochschulen viele Möglichkeiten und eine weitaus größere Zielgruppe als in den Jahren zuvor.

Projektinhalte

Das Projekt umfasst eine empirische nationale Umfrage unter 100 deutschen Beratungslehren von Gymnasien sowie die Interpretation der Ergebnisse verbunden mit konkreten Empfehlungen für das Studierendenmarketing von Universitäten und Fachhochschulen im In- und Ausland.


Projektmitarbeit

Michael Lülf

Christiane Bode

 

Zu den Ergebnissen der Studie

Michael Lülf

Funktion
Managing Partner & Senior Consultant

m.luelf@borderconcepts.biz
Tel.: 0049 (0)2562 9938 111